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Blieb alleine zurück. Ihr Pendant kam in Flensburg abhanden. Foto: Flensburger Tageblatt (Ausschnitt) |
Manchen, der heute an der Schiffbrücke entlanggeht, kann das Gefühl beschleichen, dass alles ganz anders aussieht, als in den letzten
Wochen. Und in der Tat: Es sieht anders aus. Wo gestern noch die
Aussicht an einer haushohen Bretterwand endete, ist heute nichts als
Hafen, Hafen und noch einmal Hafen zu sehen. Des Rätsels Lösung: Die
Arche ist weg. Am Morgen hat sie mit Schlepperhilfe die Reise nach
Middelfahrt, ihrer nächsten Station, angetreten. Die
Internetseite der ARCHE NOAH nennt diesen Ortswechsel eine Verschleppung. Aber, aber, wird jeder sagen, der die kleine alte Stadt kennt. So schlimm ist es dort garnicht, zumal im Vergleich zu dem Aufenthalt in Flensburg. Immerhin wurde sie hier bestohlen. Langfinger haben eine Giraffe mitgehen lassen, am hellen Tag direkt vor dem Eingang in die schwimmende Ausstellung. Vielleicht hat das afrikanische Steppentier aber auch nur Gefallen an Flensburg gefunden und ist einfach ausgebüxt.
Jetzt also Middelfahrt. Dort, wo der kleine Belt besonders eng ist wird sie nun während der nächsten sieben Wochen große und kleine Besucher anlocken. Anschließend geht es nach Kopenhagen und Norwegen, war aus der Zeitung zu erfahren.