22.07.18 Höhepunkte der Woche

Eine Woche der Extreme liegt vor uns. Am Wochenanfang beginnen die Hundstage und zum Wochenende werden wir Zeuge der längsten Mondfinsternis in diesem Jahrhundert. 

Während uns die Hitze der letzten Tage schon einen Vorgeschmack auf die vielleicht heißesten Tage des Jahres gegeben haben, kommt die Mondfinsternis ohne weitere Vorankündigung. Unmöglich Temperaturen über 30 Grad im Schatten nicht zu bemerken. Die Mondfinsternis kündigt sich dagegen nicht schon Tage vorher durch ein bisschen weniger Mondschein an. Aber ob wir von dem Jahrhundertereignis am kommenden Freitag Abend überhaupt etwas mitbekommen, hängt von der Bewölkung ab. Dazu kommt, dass der Anfang in Flensburg ohnehin nicht zu sehen ist. Denn dann ist der Mond noch unter dem Horizont. Erst wenn der so genannte Kernschatten der Erde auf den Mond fällt, taucht dieser über dem Horizont auf. Das wird abends kurz vor halb zehn Uhr sein. Zu dieser Zeit geht die Sonne unter und der Himmel ist dann noch nicht ganz dunkel. Entsprechend blass zeigt sich der Mond am Firmament. Bei maximaler Verfinsterung wird der Mond nur 5,5 Grad über dem Horizont stehen.  Also, das kann spannend werden. Entweder sehen wir den Mond nicht, weil der Himmel noch zu hell ist, oder wir sehen ihn nicht, weil er ja verfinstert ist. Nun, wir werden sehen - oder auch nicht. Um ihn zu sehen müssen wir nach Südosten gucken und wenn wir ihn sehen, wird er rot sein. 

Wer's genauer wissen möchte: Hier die Daten für Flensburg:
(gefunden in: https://www.timeanddate.de/finsternis/karte/2018-juli-27 )

Dauer:4 Stunden, 3 Minuten, 55 Sekunden
Dauer der Totalität: 1 Stunde, 42 Minuten, 56 Sekunden
Halbschatten beginnt: Mond unter Horizont
Partielle beginnt: Mond unter Horizont
Mondaufgang: 27. Jul, 21:24:43
Totale beginnt: 27. Jul, 21:30:15
Maximale Verdunkelung: 27. Jul, 22:21:44 auf 136 Grad und Horizontalwinkel  5,5 Grad
Totale endet: 27. Jul, 23:13:11
Partielle endet: 28. Jul, 00:19:00   
Halbschatten endet: 28. Jul, 01:28:38
Was die Hundstage betrifft: Das kann einfacher erklärt werden: Ab Donnerstag sollen die Tagestemperaturen bis über 30 Grad klettern und Nachts werden Tiefstwerte über 20 Grad keine wirkliche Erfrischung geben. Aber was soll's? Der nächste Winter kommt bestimmt und dann werden wir uns gerne an das warme Wetter erinnern.

21.07.18 No wind, no fun

Segeln ohne Wind ist wie schreiben ohne Sprache. Eindrücke von einem Flautentag.

Die Flagge der Südschleswiger über dem "Flensborg Hus" in der Norderstraße zeigt stets die aktuelle Windstärke. Heute sah das bis zum späten Nachmittag so aus:


Das nennt man wohl zu Recht eine prächtige Flaute - und damit eine schlechte Voraussetzung fürs segeln. Dennoch war der Museumshafen nachmittags nahezu verwaist - schließlich gibt es noch Dieselmotoren. Der große rote Logger RYVAR hatte sich Langballigau als Ziel ausgewählt, der hellblaue geklinkerte Snurrewadenkutter DANA ist seit einigen Tagen auf Urlaubsreise, nachmittags tauschte die Colin Archer Replik THOR den Liegeplatz am Bohlwerk gegen einen Ankerplatz vor dem Hafen ein. Das grüne Skutsje FORTUNA fuhr schon vor drei Tagen zur Werft um den Mast zu setzen, der Toppsegel-Schoner ANNY hatte sich an die Schiffbrücke verholt um Gäste für einen Ausflug auf die Förde aufzunehmen; nachmittags war sie dann mit ihnen unterwegs. Der rote Expeditionskutter DAGMAR AAEN liegt seit dem 10. Juli wegen eines technischen Defekts in Reykjanesbaer bei Reykjavik auf Island und der blaue Haikutter BODIL ist schon gestern nach irgendwo abgereist. So lagen schließlich nur sechs traditionelle Boote am Bohlwerk.


WIEBKE allein zu Haus? Nicht ganz. Außer ihr hielten noch MEIJSEN, BETTY, PIROLA, FULVIA
und GRETA die Stellung.


























Ob Flaute oder nicht, im Sommer sind öfter mal die Schiffe unterwegs - wann den sonst? Etliche Besucher scheint das nicht sonderlich zu stören. Das Bohlwerk wird ohnehin zunehmend als Sonnen- oder Aussichtterasse genutzt, wo man sich trifft, isst und trinkt.

Segeln als Sport ist heute also nicht möglich. Aber man kann seinen Körper auch auf andere Weise trainieren. Diese zirkusreifen Bilder bekamen wir heute zu sehen:

Auf dem Brahmsegel-Schoner FRIDTJOF
NANSEN werden die Rahen geschliffen
und gemalt...
Und diese Akrobatin gab eine Gratis-Vorstellung
am Historischen Krahn. 

Ganz schlau hat sich Bordhund der ANNY aus Glückstadt mit dem hübschen Namen "Socke"  auf das sommerlich-heißen Flautenwetter eingestellt. 



Für den morgigen Sonntag wurde dasselbe Wetter vorhergesagt. 

17.08.18 Zaun im Wasser

Dänemark will seine Seegrenze an der Förde durch einen schwimmenden Zaun schützen. Das Projekt gibt Anlass zu ein paar Fragen.




Seit Januar 2016 hat unser Nachbar im Norden seine Grenzen mit neu errichteten Kontrollen gegen unerwünschte Einreisende abgeschottet. Der Grund war ursprünglich die Große Zahl der Flüchtlinge, mittlerweile wird die Terrorabwehr als Grund genannt, die EU will es so. Das war aber nur ein Anfang. Neuerdings gehören auch Wildschweine zu den unerwünschten Lebewesen. Bei denen geht es jedoch nicht um Terror, sondern um Abwehr der Afrikanischen Schweinepest. Zu den Sicherungsmaßnahmen werden Polizisten und Soldaten eingesetzt und auch auch technische Einrichtungen. Wie zum Beispiel Kennzeichenscanner und Grenzzäune zwischen Nord- und Ostsee. Letztere sollen, 1,50 Meter hoch, Wildschweine fernhalten. Dagegen wurde vorgebracht, dass die wandernden Tiere auch gut schwimmen können. Nun berichtet das Flensburger Tageblatt in der heutigen Ausgabe, dass ernsthaft diskutiert wird, die seeseitige Grenze  durch einen schwimmenden Zaun zu schützen. Vermutlich wird der nicht so hoch werden wie der an Land. Er soll "eine Röhrenform haben, die die Schweine nicht passieren können" , zitiert das "Flensburger Tageblatt" die Zeitung "Nordschleswiger".
Der Zaun an Land ist beschlossene Sache, (nachdem auch an kleine Tiere gedacht wurde, die ihn durch entsprechend enge Öffnungen passieren können). Für einen Zaun im Wasser gibt es noch ungelöste Fragen. Da geht es unter anderem um die Gezeiten. Das ist aber nicht unser Problem hier an der Förde. "Wir stellen uns eine Barriere vor, die zum Teil unter und zum Teil über Wasser liegen soll und von den Wildschweinen nicht überwunden werden kann.“ wird zitiert. 

Fragen haben wir auch:

Wir wissen nicht, wie weit so ein Wildschwein alleine oder in der Rotte schwimmen kann. Wer das Video in Youtube ansieht, kann annehmen, dass die lieben Tierchen die Schlei bei Maasholm überquert haben. Also müsste der schwimmende Zaun auf der Flensburger Förde mindestens bis zur Seegrenze reichen. Das kann an manchen Stellen spannend werden. Wir denken an Holnis' Enge oder an die Enge bei der "Schwiegermutter".
Offen bleibt auch, was mit den Wildschweinen geschieht, die, bereits völlig entkräftigt vom langen schwimmen dem vermeintlich rettenden Ufer näher kommen. Man stelle sich das mal vor! Mama Sau und Papa Eber und die kleinen Frischlinge, ohnehin durch die schlimme Seuche geschwächt, verzweifelt um ihr Leben kämpfend. Welcher moralisch hochwertige Bootsfahrer kann da herzlos weggucken? Und wahrscheinlich gibt es ja auch sowas wie den Gedanken der Nothilfe für Tiere.
Dieselbe Frage stellt sich auch für Schwimmerinnen und Schwimmer in Not. Werden Menschen den Zaun überwinden können und wenn ja, wie? 
Ebenfalls unbekannt ist, wie Wasserfahrzeuge die Grenze queren können. Werden dann gelbe Häuschen auf Pontons die Durchfahrten markieren? Die sollten dann aber auch so breit sein, dass die in diesem Jahr 1500 erwarteten Teilnehmer des jährlichen "Ironman" nicht allzusehr aufgehalten werden. Kite-Surfer werden einfach drüber geschleudert.
Analog  müssten auch andere Wassersportlern kontrollierter Zugang gewährt werden. Der schwimmende Zaun müsste natürlich in den Seekarten als als Hindernis zu erkennen sein. Das wird den Umsatz der einschlägigen Verlage sicherlich beflügeln. Zusätzliche Warnbaken oder Bojen wären sicherlich ebenfalls hilfreich, um die Zahl der Unfälle zu "begrenzen". Auch wäre zu klären, wie sich der Zaun auf die Schweinswale auswirkt, die man sicherlich nicht beeinträchtigen möchte. 
Zusätzliche Warnbaken oder Bojen wären sicherlich ebenfalls hilfreich, um die Zahl der möglichen Unfälle zu "begrenzen". 
Zäune werden, wie Grenzen überhaupt, hierzulande meist scheel angesehen. Ein Seezaun könnte jedoch auch positive Wirkung haben: 
Zum Beispiel gegen Wassermopeds, Wasserflugzeuge und die übermäßig lauten Speedboote. Wer also künftig auf der Förde mal "die Sau rauslassen" will, könnte am schwimmenden Zaun jäh zur Vernunft kommen.
Der schwimmende Zaun müsste natürlich in den Seekarten als Hindernis kenntlich gemacht werden. Das wird den Umsatz der einschlägigen Verlage sicherlich beflügeln. 

16.07.18 Gestern auf der Förde

Gestern gab es Sommersegeln pur. Der laue Wind, die mäßigen Böen und der Sommerhimmel samt Sommerwolken. Ein paar Segelyachten sind unterwegs, auch SPHINX, die dunkelblaue 12mR Yacht. Ein paar neckische Winddreher geben dem Segelspaß die nötige Spannung. Dazwischen ein paar wenige Motorboote. Die wollen ja schließlich auch mal bewegt werden. Auch der Flensburger Salondampfer ALEXANDRA zieht seine Bahn, passiert die Enge zwischen Sönderhav und den Ochseninseln. Als er uns auf dem Rückweg  wieder entgegen kommt, haben wir die Ochseninseln noch lange nicht erreicht. Die erste Dampferlinie auf der Förde war zu ihrer Zeit eine Sensation und wurde und wird von vielen Menschen gerne und nur zum Vergnügen genutzt. Das hat sich bis heute nicht geändert. Segeln macht  ebenfalls viel Freude. Unter dem dänischen Ufer sehen wir den Toppsegelschoner ANNY aus Glückstadt. Auch er verschwindet hinter den Ochseninseln, und bleibt dahinter verborgen. Später hören wir, dass ein Stopp für ein erfrischendes Bad eingelegt wurde. 


Als ALEXANDRA vor 110 Jahren vom Stapel, war der der Segelsport auf der Förde bereits 53 Jahre alt.

Kreuzeryacht WIEBKE BOHLEN
Fotos: Mareike
Das Bad in der Förde scheint der Crew der ANNY gut gefallen zu haben. Als sie uns auf ihrem Rückweg vor dem Hafen einholt, war man offensichtlich gut gelaunt. Und ein paar schöne Fotos haben wir auch bekommen. Wir danken herzlich! Bilder vom eigenen Boot von "außen" nehmen wir immer gerne an.



11.07.18 Original , originaler, ...

... die originalsten historischen Fischereisegler am Bohlwerk liegen heute unter dem Historischen Krahn. Ein  interessanter Vergleich zweier musealer ehemaliger segelnder Berufsfahrzeuge.

Botter MK 63
CATARINA ALT 287
Seit einiger Zeit liegt der Elbfischer-Ewer  CATARINA ALT 287, gebaut 1889, der älteste und letzte seiner Art, unter dem Wahrzeichen des  Museumshafens. Älter als sie ist hier in Flensburg nur noch die Handelskvase OLINE von 1878. Sie steht zur Zeit auf der Helling der Museumswerft, denn die alte Dame ist - pardon - ein bisschen inkontinent. 
Heute bekamen die Beiden Besuch aus Hoorn in den Niederlanden. Der Botter MK63 wurde 1912 in Marken gebaut und ist in ihrem Heimatland ein schwimmendes Denkmal. CATARINA und MK 63 haben Einrichtungen, mit denen der Fang frisch gehalten werden konnte. 
Während bei CATARINA die so genannte "Bünn" unter der Luke steht, hat sie bei MK 63 ihren Platz in der Plicht. MK 63 hat einen sehr geringen Tiefgang und Seitenschwerter. Elbfischer-Ewer hatten früher ebenfalls Seitenschwerter. CATARINA, der letzte ihrer Art aus Holz gebaute, bekam schon ein Mittelschwert.  

11.07.18 DAGMAR AAEN aktuell

DAGMAR AAEN muss Reise nach Grönland für eine Reparatur unterbrechen.

Wer die Schiffsmeldungen in diesem Blog verfolgt, wird heute sehen, dass DAGMAR AAEN ihre geplante Reise nach Grönland unterbrochen hat und stattdessen wieder in Island festgemacht hat. Jetzt liegt sie in Reykjanesbaer bei Reykjavik. Wie in ihrem Logbuch berichtet wird, muss ein Teil des Verstellpropellers ersetzt werden, was nur auf einer Werft möglich ist. Zwar hat sie das Ersatzteil an Bord, die Reparatur kann jedoch nur an Land durchgeführt werden.
Im Logbuch ist zu lesen "
Aus Sicherheitsgründen gibt es keine Alternative zu Island. Dort können wir in Ruhe reparieren und uns neu sortieren. Das bedeutet zwar Zeitverlust und unsere Planung kommt ein wenig durcheinander, aber Sicherheit hat vor allen anderen Betrachtungen Vorrang".

Wir wünschen der Crew bei der Arbeit viel Erfolg!

10.07.18 Erinnerung an 100 Jahre

Heute wurde vor dem Schiffahrtsmuseum die Wanderausstellung „Revolution 1918 – Aufbruch in Schleswig-Holstein“  eröffnet. 

Vor 100 Jahren war der erste Weltkrieg war noch im vollen Gange und die fünfte große Offensive des jahrelangen schlachtens in Vorbereitung - auch sie sollte scheitern, wie vier vorausgegangene. Die letzte Phase des Krieges begann. An ihrem Ende war das deutsche Kaiserreich Geschichte und die alten Eliten verloren ihre beherrschende Stellung an bislang unterdrückte politische Kräfte. Als die Seekriegsleitung im folgenden Oktober die deutsche Hochseeflotte in einem Flottenbefehl gegen die britische Royal Navy senden wollte, meuterten die Matrosen einiger Besatzungen in Kiel. Dieser "Kieler Matrosenaufstand" mündete in eine Revolution, die das gesamte Deutsche Reich erfasste. Im November wurde in Berlin die Republik ausgerufen, Kaiser Wilhelm II dankte ab und die Weimarer Republik wurde gegründet. Die zu Grunde liegenden sozialen und politischen Spannungen wirkten aber unter der Oberfläche fort, zum Teil noch bis in unsere Zeit. 
An diese dramatischen Ereignisse mit Langzeitwirkung erinnert eine kleine, sehr informative Ausstellung auf dem Platz vor dem Schifffahrtsmuseum. Ein Besuch lohnt sich für alle, die wissen möchten, woher wir kommen.   

Der Eintritt ist frei.
Informationen und Anmeldung zu Führungen: 
Tel.: 0431/ 988 5787 (Anrufbeantworter)

Ansprechpartner für Rückfragen:
Sandra Oblegor
Kulturabteilung
Jensendamm 5
24103 Kiel
Fax: 0431/988-612-1707

Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Telefon: 0431/988-5787
E-Mail: Sandra.Oblegor@bimi.landsh.de

10.07.18 Wird endlich gut

Was länge währt, wird endlich gut, sagt der Volksmund. Da wollen wir mal hoffen, dass er Recht hat. Nach dreizehn Jahren Für und Wider sollen jetzt auf dem Bohlwerk Tore die nächtliche Ruhe und Ordnung sichern.  

Lange genug hat es ja nun gedauert, bis der Museumshafen erstens bereit war, nächtliche Umtriebe auf dem Bohlwerk nicht länger tatenlos hin zu nehmen und zweitens, die notwendigen Fakten zu schaffen. Punkt 1. war im Jahr 2005 erreicht, Punkt 2. heute.
Das neue Flügeltor wird nachts das eigentliche Bohlwerk
sichern...

Heute herrscht handwerkliche Geschäftigkeit auf der Plattform des Bohlwerks vor dem Schiffahrtsmuseum, wo üblicherweise der rote Logger RYVAR seinen Liegeplatz hat. Dort ist jetzt ein gelbes Flügeltor zu sehen, so wie es schon vor Tagen an der Plattform beim Historischen Krahn montiert ist. Am Vormittag steht am Stichsteg gleich gegenüber auch schon das Gerüst für ein kleines Torhaus. Es wird, einmal fertig gestellt, dem am Anleger der Jachtsammlung des Historischen Hafens gleichen.

... und ein kleines Torhaus den Stichsteg davor
Lange wurden für und wider einer nächtlichen Sperrung des Bohlwerks erwogen. Denn "Abschottung" war so ziemlich das Letzte, was mit dem Selbstverständnis der Traditionsschiffer zu vereinbaren war. Der Museumshafen und seine Mitglieder lieben die Freiheit und  sie wollten ihre sehenswerten Schiffe für alle frei zugänglich präsentieren.
Doch Ideale helfen leider nicht gegen Missbrauch und Vandalismus. Dazu kamen notorischer Alkoholmissbrauch während der Nächte, besonders im Sommer.

Abhilfe war leicht gewünscht, doch schwer beschlossen. Letztlich bliebt von allem Für und Wider ein einziges Argument übrig:
Der Museumshafen muss als Hausherr auf dem Bohlwerk. das Gelände sichtbar absperren um sein Hausrecht sichtbar zu machen. Wer sich ohne Genehmigung innerhalb der geschlossenen Tore aufhält, verstößt gegen den Hausfrieden und die Polizei ist verpflichtet den oder die Täter dingfest zu machen.

Bislang noch Theorie, jetzt kommt die Praxis. Es wäre schön, wenn ihr Ruhe und Sicherheit auf dem Bohlwerk folgen.

04.07.18 Benefizkonzert für ALEXANDRA

Hier kommt ein Termin, den man sich schon mal vormerken sollte! 







am Samstag, den 11.08.2018 findet ein Benefiz-Konzert zugunsten der ALEXANDRA statt. Der „Deutschlandfunk“, in Zusammenarbeit mit der „Deutschen Stiftung Denkmalschutz“, ermöglicht im Rahmen seiner „Grundton-D“-Konzertreihe den Auftritt folgender Künstler: Einer der renommiertesten Vertreter der Weltmusik/ Jazzszene, der französische Kontrabassvirtuose Renaud García-Fons, und der türkische Kemence-Virtuose Derya Türkan treten von 18.00 – 20.00 Uhr im „Flensborghus“ auf. Es wird musikalisch in Richtung östliches Mittelmeer gehen. „Silk Moon“ heißt das Duo-Programm und spielt zwischen Andalusien und Istanbul.
Im Anschluss an das Konzert findet eine einstündige Dampferfahrt mit der ALEXANDRA statt. Wer möchte, kann sich mit einem Video in Youtube von  Renaud Garcia-Fons schon mal einstimmen. Klingt verlockend.
Die Karten für das Konzert kosten 20,- € und Karten für das Konzert + anschließender Dampferfahrt kosten 30,- €.
Die Karten können telefonisch unter 0461/ 18 29 18 05 oder unter dampfer.alexandra@historischer-hafen.de bestellt werden.

Foto: Renaud García Fons & Derya Türkan