Vorgestern ist die Brigg EYE of the WIND auf Grund gelaufen. Heute informiert die Eignerin und Betreiberin des Seglers, dass Gutachter nach der Havarie keine Beschädigungen am Schiff gefunden und ein "mängelfreies Gutachten" erstellt hätten. Sie legen Wert auf die Feststellung, dass EYE of the WIND an der Hanse Sail Rostock (11. bis 14. August) teilnehmen wird. Erfreulich auch die Information, dass die 17 Menschen an Bord zu keinem Zeitpunkt gefährtet gewesen seinen.
Dieses Tagebuch wird für Liebhaber und Freunde traditioneller Segelschiffe geschrieben. Es gibt ausschließlich persönliche Eindrücke und Gedanken wieder. Daher ist es unvollständig und subjektiv. Für Irrtümer bitte ich um Nachsicht. Vielleicht findet ihr Zeit, einen Kommentar an die Mailanschrift in "Impressum/Kontakt" zu schreiben. Dafür schon im voraus herzlichen Dank! Alle Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt.
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09.08.16 ANTELOPE kommt nicht
Diese zugegeben kryptische Meldung bezieht sich auf das Schiff, mit dem die isländischen Musiker Egil Olaffson und Ragga Gröndal zu ihrem Auftritt am Freitag, 12. August im Schiffahrtsmuseum standesgemäß anreisen wollten. Sie mussten jedoch in Göteborg ihren Reiseweg ändern, werden aber rechtzeitig in Flensburg ankommen.
Die Wind- und Seeverhältnisse im Kattegatt waren so ruppig, dass der alte Segler ANTELOPE einen Ruderbruch erlitt und die Reise nicht fortsetzen konnte. Glücklicherweise verlief das Malheur glimpflich, zumindest sollen Menschen nicht zu Schaden gekommen sein
Informationen zum Auftritt im Rahmen der Flensburger Hofkultur am Freitag abend im Hof des Schifffahrtsmuseums gibt es hier.
Die Freunde der mit "Groovige Weltmusik - isländische Sphärenklänge treffen auf Funk-Hip-Hop-Blues-Polka-Tango-Beats" umfassend charakterisierten Klänge kommen also zum Glück auf ihre Kosten. Damit die Freunde "Traditionell-Englisch-Deutscher-Fischerei-Lustfahrzeuge" nicht ganz leer ausgehen: Hier ein Foto des Havaristen. Er wurde 1925 in Altenwerder an der Elbe gebaut und seine Geschichte liegt in den bekannten Informationsquellen noch nicht vor. Vielleicht können unsere Leserinnen oder Leser etwas dazu beitragen?
Die Wind- und Seeverhältnisse im Kattegatt waren so ruppig, dass der alte Segler ANTELOPE einen Ruderbruch erlitt und die Reise nicht fortsetzen konnte. Glücklicherweise verlief das Malheur glimpflich, zumindest sollen Menschen nicht zu Schaden gekommen sein
Informationen zum Auftritt im Rahmen der Flensburger Hofkultur am Freitag abend im Hof des Schifffahrtsmuseums gibt es hier.
Die Freunde der mit "Groovige Weltmusik - isländische Sphärenklänge treffen auf Funk-Hip-Hop-Blues-Polka-Tango-Beats" umfassend charakterisierten Klänge kommen also zum Glück auf ihre Kosten. Damit die Freunde "Traditionell-Englisch-Deutscher-Fischerei-Lustfahrzeuge" nicht ganz leer ausgehen: Hier ein Foto des Havaristen. Er wurde 1925 in Altenwerder an der Elbe gebaut und seine Geschichte liegt in den bekannten Informationsquellen noch nicht vor. Vielleicht können unsere Leserinnen oder Leser etwas dazu beitragen?
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| ANTELOPE Foto: Hofkultur in Facebook |
09.08.16 EYE of the WIND auf Grund gelaufen
Die Brigg EYE of the WIND, bekannt als Teilnehmerin vieler Traditionsregatten und als Spielort hockarätiger Filme (u.a. White Squall mit Jeff Bridges) wurde gestern freigeschleppt, nachdem sie auflief und festkam. Das Internetpotal "esys" berichtet heute:
Windjammer vor Stralsund auf Grund gelaufen
(09.08.16) Die britische Brigantine „Eye of the Wind“, 129 BRZ (IMO-Nr.: 5299864), lief mit 17 Mann an Bord am 8.8. gegen 19.45 Uhr in der Stralsunder Nordansteuerung auf dem Weg zur Hansesail in Rostock auf Grund. Der Zweimaster kam im Gellenstrom zwischen Hiddensee und den Darßer Gewässern fest. Zunächst versuchten drei Schiffe erfolgos, den Großsegler aus seiner Lage zu befreien. Schließlich wurde der Schlepper „Delphin“ zu Hilfe gerufen, dem es nach acht Stunden gelang, den Windjammer wieder flottzumachen und in den Stralsunder Hafen zu ziehen.
Gegen 4 Uhr des 9.8. konnte die „Eye of the Wind“ an der Steinernen Fischbrücke festmachen. Dort sollten Untersuchungen zur Unglücksursache stattfinden. Danach sollte entschieden werden, ob das Schiff seinen Weg zur Hansesail fortsetzen kann. Am vorangegangenen Wochenende hatte es am Stralsunder „Seglarträff“ teilgenommen
Quelle:Tim Schwabedissen
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| EYE of the WIND vor Stralsund Foto: Ostseezeitung |
09.08.16 Hoffkultur im Schifffahrtsmuseum
Das Schifffahrtsmuseum ist an diesem Wochende eine gute Adresse, um bei dem viel zu früh herbstlichen Wetter ein sommerliches Lächeln auf das Gesicht zu zaubern.
Dann gehen hier die Veranstaltungen der diesjährigen Flensburger Hofkultur mit einem großen Abschlusskonzert zu Ende. Diese Gelegenheit, auf zeitgemäß-fröhliche Weise Kontakt zu fremden Kulturen aufzunehmen, sollte man sich nicht entgehen lassen.

Von 10 Uhr bis 17 Uhr werden mitreißende Musik-
und Tanzdarbietungen geboten. Köstlichkeiten aus Afrika und der Karibik (auch vegan) sowie ein Rum- und Zucker-Markt mit süßen und hochprozentigen Genüssen mit Fairtrade-Produkten, Probiermöglichkeiten, Verkostungen, Vorführungen, Kurzvorträge und Infostände sowie ein buntes Programm für Kinder werden geboten. Sie machen den Tag zu einem interkulturellen Fest der Begegnung.
Live auf der Hofbühne sind neben einer afrikanischen
Modenschau das Basiru Suso Trio aus Gambia, das afro-karibische Sextett Riddim Posse aus Mozambique sowie die senegalesische Percussion- und Tanzensemble Diamoral zu erleben.
Gemessen am Angebot ist der Eintritt mit sechs Euro moderat, zumal Kinder unter 18 Jahren freien Zutritt haben. Wer bereits Karten für das Abendkonzert der Riddim Posse besitzt oder Mitglied des Fördervereins Schifffahrtsmuseum ist, hat ebenfalls freien Eintritt.
Wer dann immer noch nicht genug hat von Hofkultur und Musik aus fernen Ländern: Am Sonntag um 11 Uhr ist der Kruse-Hof in der Roten Straße in Flensburg Ort des definitiv letzten Konzerts der diesjährigen Hofkultur-Reihe. Das Duo Fado Instrumental bietet die einzigartigen Klänge der portugiesischen Lieder von Herz Schmerz und Sehnsucht: Den Fado. Viel Vergnügen!
Sind die letzten Akkorde verklungen, dauert es zwei Jahre bis zur nächsten Hofkultur im Flensburger Schifffahrtsmuseum.
Dann gehen hier die Veranstaltungen der diesjährigen Flensburger Hofkultur mit einem großen Abschlusskonzert zu Ende. Diese Gelegenheit, auf zeitgemäß-fröhliche Weise Kontakt zu fremden Kulturen aufzunehmen, sollte man sich nicht entgehen lassen.

Von 10 Uhr bis 17 Uhr werden mitreißende Musik-
und Tanzdarbietungen geboten. Köstlichkeiten aus Afrika und der Karibik (auch vegan) sowie ein Rum- und Zucker-Markt mit süßen und hochprozentigen Genüssen mit Fairtrade-Produkten, Probiermöglichkeiten, Verkostungen, Vorführungen, Kurzvorträge und Infostände sowie ein buntes Programm für Kinder werden geboten. Sie machen den Tag zu einem interkulturellen Fest der Begegnung.
Live auf der Hofbühne sind neben einer afrikanischen
Modenschau das Basiru Suso Trio aus Gambia, das afro-karibische Sextett Riddim Posse aus Mozambique sowie die senegalesische Percussion- und Tanzensemble Diamoral zu erleben.
Gemessen am Angebot ist der Eintritt mit sechs Euro moderat, zumal Kinder unter 18 Jahren freien Zutritt haben. Wer bereits Karten für das Abendkonzert der Riddim Posse besitzt oder Mitglied des Fördervereins Schifffahrtsmuseum ist, hat ebenfalls freien Eintritt.
Wer dann immer noch nicht genug hat von Hofkultur und Musik aus fernen Ländern: Am Sonntag um 11 Uhr ist der Kruse-Hof in der Roten Straße in Flensburg Ort des definitiv letzten Konzerts der diesjährigen Hofkultur-Reihe. Das Duo Fado Instrumental bietet die einzigartigen Klänge der portugiesischen Lieder von Herz Schmerz und Sehnsucht: Den Fado. Viel Vergnügen!
Sind die letzten Akkorde verklungen, dauert es zwei Jahre bis zur nächsten Hofkultur im Flensburger Schifffahrtsmuseum.
09.08.16 VEGESACK BV2 havariert
Gestern Abend fanden wir die folgende Nachricht über den 111 Jahre alten Segellogger im Internet:
Besanmast auf Segellogger kam herunter
(08.08.16) Im Mündungsgebiet von Elbe und Weser brach am 5.8. nahe der Nordergründe ist am späten Abend der Besanmast des deutschen Segelloggers „Vegesack“, 73 BRZ (MMSI-Nr.: 211226120). Glücklicherweise blieben alle 12 Besatzungsmitglieder unverletzt. Da der hintere der beiden Masten des rund 36 Meter langen Traditionsschiffes samt Segel auf die Ruderanlage gestürzt war, trieb die „Vegesack“ manövrierunfähig nördlich der Tonne A8 im Fahrwasser der Alten Weser.
Über Kanal 16 alarmierte die Besatzung die Seenotretter. Während der Seenotrettungskreuzer „Vormann Steffens“ der Station Hooksiel zu dem etwa 20 Seemeilen entfernten Havaristen unterwegs war, bot der Zollkreuzer „Jade“ Hilfe an. Er nahm ebenfalls Kurs auf die „Vegesack“ und machte zur Sicherheit Standby, bis die Seenotretter eintrafen.
Gegen Mitternacht nahm die „Vormann Steffens“ den Segellogger bei westnordwestlichen Winden um vier Beaufort und 1,5 Metern Seegang auf den Haken. Sie schleppte die „Vegesack“ von der Alten über die Neue Weser in die Jade. Gegen vier Uhr übernahm das Seenotrettungsboot „Baltrum“ der Station Horumersiel mit seiner Freiwilligen-Besatzung den samt gebrochenem Mast mehr als 40 Meter langen und 170 Tonnen schweren Schleppanhang, um ihn sicher durch die enge Hooksieler Hafeneinfahrt zu bringen.
Das Tochterboot „Adele“ der „Vormann Steffens“ diente dabei als Heckschlepper. Bei einsetzendem Ebbstrom, der unmittelbar vor Hooksiel von der Seite auf den Schleppzug wirkte, gelang das schwierige Manöver im zweiten Anlauf.
Quelle:Tim Schwabedissen
| VEGESACK BV2 vor einem Jahr in Flensburg |
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