01.05.12 BODIL im Endspurt


Nein, dem Team von BODIL ist nicht die Puste ausgegangen. Es ist nur so, dass die spektakulären Arbeiten abgeschlossen sind und jetzt der medial unattraktive, aber unvermeidliche Kleinkram übrig geblieben ist. Aber bald schon soll BODIL nun wirklich wieder zurück am Bohlwerk sein. Heute schreibt Günter zu seinen Bildern (in der Dia-show):
 
"Moin Werner und Wiebke
Heute, am Tag der Arbeit, den wir verschwitzt haben, wollte ich euch mal wieder ein paar Bilder von den Arbeiten an der Bodil schicken, auch wenn der Vorschritt jetzt nicht mehr so zu sehen ist. Aber wie man weiß, macht Kleinvieh auch Mist, und so kommen wir langsam unserem Ziel näher, die Bodil bald wieder an seinen angestammten Platz in Flensburg zu verholen. Wir hoffen, das wir das bis zum kommenden Wochenende endlich schaffen. Wie auf den Bildern zu sehen ist, haben wir heute den Klüverbaum bearbeitet, und versucht, die Scheuerleiste zu malen, was ich aber nach einigen Minuten wegen zu viel Wellengang aufgeben musste.
Ich habe versucht, auch mal einen Blog zu erstellen, unter http://segelschiff-bodil.blogspot.de/ könnt ihr den sehen. Ich wünsche euch noch einen schönen Abend, und hoffe, das wir es bis zum Wochenende schaffen.
Gruß Günter
 
Herzlichen Glückwunsch an Günter zu dem Arbeitsfortschritt an BODIL und natürlich auch zu seiner Prämiere als "Blogwart"!  Den Tag der Arbeit zu verschwitzen ist ja wirklich schön formuliert!

30.04.12 Rette mich wer kann

Großes Aufgebot der Feuerwehr im Hafen. Blaulicht funkelt und ein Leiterwagen der Feuerwehr steht bei ACTIV. Um Himmels Willen, da wird wohl nichts brennen? Zum Glück nicht.Die braven Retter möchten sich fit machen für den Fall, dass jemand ins Wasser fällt. Das ist gut so, weil so etwas immer wieder mal vorkommt.

Wer nun geglaubt hat, dass die Rettung von einem Boot aus durchgeführt wird, hat sich geirrt. Die lange Feuerwehrleiter wird eingesetzt, um den Rettungsbedürftigen wieder ans trockene Land zu bringen. Gefragt warum kein Boot kommt, antwortet der Feuerwehrmann: "Das ist zu weit weg, deswegen geht das von Land aus schneller."  Nun, dann wollen wir mal hoffen, das niemand weiter als eine Leiterlänge von der Hafenkante weg im Wasser treibt. 

Was nachdenklich macht: Diese Übung und die täglichen Übungen der Sportboot-Führerschein-Kandidaten enden immer, ohne das jemand aus dem Wasser gezogen wird. Dabei ist das doch der schwierigste Teil des Manövers. Auch im Fall der Feuerwehrübung schwimmt das Opfer aus eigener Kraft zur Rettungsleiter und klettert raus.


01.05.12 Wiebke hängt die Wäsche auf


01.05.12 Neu im Museumshafen

Mejsen wird hübsch gemacht
Seit heute liegt eine Danske Jagt im Museumshafen. Es ist MEJSEN aus Ribe. In den letzten Tagen bekam sie auf der Museumswerft einen neuen Unterwasseranstrich. 
Wie zu erfahren war, wurde MEJSEN von einem Lehrer und seiner Frau in der Zeit von 1980 bis 88 im Garten gebaut. Soweit man vom Ansehen her erkennen kann, hat der Lehrer was von Schiffsbau verstanden.
Der stolze Eigner hat sein schönes Schiff noch nicht sehr lange. Er sagte, dass er gerne nach Flensburg gekommen ist. Die Menschen hier seien sehr freundlich. Sei es ihm vergönnt, dass dieser Eindruck dauert. Er möchte nämlich gerne für länger im Museumshafen liegen.

30.04.12 Vergängliche Kunst

Sag' mir wo die Blüten sind...
"Der Wind, der Wind, das himmlische Kind" sangen wir als Kinder wenn eine verspielte Böe Wäsche von der Leine riss oder einen Tisch umwarf. Der Wind spielte auch mit der Strick-Kunst am Historischne Krahn und riss die fröhlich bunt gestrickten Bänder ab. Sogar die hübsche gelbe gehäkelte Blüte ist nicht mehr da. Ob auch sie der Wind mitgenommen hat? Oder wurde sie von  PassantInnen "gepflückt"? Wer weiß. Um so mehr Fragen harren der Antwort.
Soll diese Kunst, das Vergehen und den Verfall bewusst machen, sozusagen ein Symbol der Vergänglichkeit sein? Oder hat Hippokrates recht? Er sagte: "Das Leben ist kurz, die Kunst dauerhaft." 
Nicht auszudenken was wäre, hätte er sich dieser geirrt. Alle Eide der Mediziner: ein Symbol der Vergänglichkeit! Und die Strick-Kunst wäre gar keine. 
Also, Mädels, bitte schützt eure Kunst vor der Vergänglichkeit und die Ärzte vorm Meineid.