21.06.18 BELUGA II zu Gast in Flensburg

Greenpeace informiert bis zum 24. Juni im Rahmen ihrer Küstentour 2018 an Bord der BELUGA II über ihre aktuelle Arbeit zum Schutz der Antarktis.

Foto: Maria Feck/Greenpeace
Heute hat die grüne Klipperaak der Umweltorganisation Greenpeace an der Hafenspitze festgemacht. Bis zum 24. wollen die Umweltschützer auf einer Informationstour entlang der Ostseeküste in Flensburg auf die aktuelle Gefährdung der Antarktis aufmerksam machen und für Unterstützung ihrer Forderung an die Antarktis-Kommission CCAMLR werben, im Weddellmeer ein Meeresschutzgebiet einzurichten. Es wäre dann das das größte weltweit. 
Die Bedrohung der Antarktis beschreiben die Umweltschützer in ihrem Internetportal:
"Die Antarktis ist in Gefahr: Der Klimawandel hat in den letzten 50 Jahren zu einem Temperaturanstieg von über 2 Grad Celsius geführt und Fischerei-Trawler lauern darauf, die Heimat von Pinguinen, Walen und Robben als neues Beutegebiet zu erschließen. Sie haben es auf die Grundlage dieses empfindlichen Ökosystems abgesehen: den Krill – kleine krebsartige Tierchen, von denen sich Wale und zahlreiche andere antarktische Lebewesen ernähren."
Weiterhin erfahren wir auf der Seite:
"An Bord der Beluga erfahren Sie mehr über den einzigartigen Lebensraum im Südpolarmeer, den sich eine Greenpeace-Expedition zu Beginn des Jahres ganz aus der Nähe betrachtete. Besucherinnen und Besucher erwartet eine kleine Tour über das Segelschiff vom Typ Klipperaak mit vielen Anekdoten zum Alltag an Bord und zu den Einsätzen als Aktions- und Expeditionsschiff."
Die Führung finden täglich statt um 10.00 bis 13.00 Uhr und um 14.00 bis 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei und die Führungen werden in kleinen Gruppen durchgeführt. Vorsorglich heisst es: "Je nach Wetter und Besucherandrang können Wartezeiten entstehen". 

19.06.18 Abendfahrt mit ALEXANDRA

Das wäre doch mal eine Abwechslung, oder? Salondampfer ALEXANDRA lädt zu einem maritim nostalgischen Abendvergnügen ein:


Am Samstag, 23. 6. 2018, ist es wieder so weit. In Anknüpfung an die Tradition der 70ger Jahre bietet der Salondampfer „Alexandra“ eine Abendfahrt mit Musik der 60, 70 und 80ger Jahre an.
Es darf auch geschwooft werden.

Ab 19:00 h geht`s los. Ablegen ist 19:30 h. Um 22:30 h legt sie wieder an und es kann bis 24:00 h gefeiert werden.

Karten gibt es im Büro des Historischen Hafen Flensburg, Schiffbrücke 37, 24939 Flensburg,
Tel: 0461 – 182 91 805



15.06.18 Kieler Woche in Flensburg

Morgen beginnt die alljährliche Kieler Woche, das Segelevent der Superlative. Natürlich in Kiel, nicht in Flensburg.  Deswegen hatten wir, wie auch  ein paar wenige andere Segler, den schönen Flensburger Hafen und die schönste Förde Flensburgs für uns allein.



Auf dem Wasser begegnen wir PIROLA. Sie hatte etwas früher abgelegt und war schon wieder auf dem Weg zurück zu ihrem Liegeplatz. Wir bummelten noch ein paar Stunden länger auf dem Wasser. Als wir zum Hafen zurück kamen, stand die Sonne schon im Westen und strahlte die Schiffe im Museumshafen wie auf einer Theaterbühne an.


FULVIA af ANHOLDT
CATHARINA









PIROLA, DANA und BODIL (von links)
BETTY, THOR, AURORA von ALTONA und FORTUNA
















Morgen beginnt die Kieler Woche. Natürlich in Kiel, nicht in Flensburg. Gott sei Dank.

P.S. am Tag danach. Die Kieler Woche hat begonnen und, als wär's bestellt, das zu diesem Anlass übliche Regenwetter. Schön, dass wir gestern die Chance nutzen konnten. Ist aber schon bemerkenswert. Trotz weltweit vernetzter gigantischer Rechnerkapazität sind die Wetterfrösche oft nicht in der Lage, das Wetter auch nur drei Tage im voraus zu erkunden. Ist es nicht tröstlich schon Jahre vorher zu wissen, dass es zur Kieler Woche regnet - ganz ohne IT, KI oder IQ, einfach nur aus Erfahrung.

12.06.18 Zu trocken: gesunken.

Wat den Een sin Uhl, is den Annern sin Nachtigall. Das Sommerwetter im Mai und die Folgen.


Der Kutter Möwe sank am Sonntagmorgen.
Foto: Müller/boyens-medien



















Das trockene Sommerwetter der vergangenen Tage erfreute die Sonnenanbeter, machte aber Landwirten und Gärtnern zu schaffen. Hitze und Wind trieben auch Eignern alter Holzschiffe Sorgenfalten auf die Stirn. Wenn dann auch noch das Hafenwasser wochenlang weggesperrt wird weil ein Sperrwerk saniert werden muss, kann das fatale Folgen haben.
Die "Norddeutsche Rundschau" berichtete in ihrer Ausgabe von gestern: 

Kurz vor Öffnung des Sperrwerks kam es im Hafenbecken 1 zu einem Wetter bedingten Unglück. Ein ehemaliger Krabbenkutter sank im sogenannten Museumshafen. Die Feuerwehr konnte einen zweiten Kutter vor dem Versinken retten, wie die Polizeidirektion Flensburg am Montag mitteilte. Ursache war vermutlich die Hitze der vergangenen Tage. Sie trocknete die hölzernen Kutter aus, so dass die Fugen zwischen den Planken undicht wurden. – Quelle: https://www.shz.de/20101442 ©2018
Warum der Zeitungsartikel die Formulierung "sogenannter Museumshafen" verwendet wurde nicht berichtet, wäre aber interessant zu erfahren. 

10.06.18 Doppelte Freude

HILDING in neuer Obhut
Foto: Thomas Kähler


















Gestern bekamen wir die erfreuliche Nachricht, dass HILDING, die Arendal-Sjekte unseres vor einem halben Jahr leider verstorbenen Vereinsfreundes Hännes nunmehr in neue Hände gekommen ist. Das Boot wurde, wie auch die Sjekte ARVED aus dem Lüttfischerhafen, von Willem Dannevig in Arendal gebaut. Heute saß eine der beiden neuen Bootsfrauen auf dem Lüttfischersteg und konnte ihren Blick nicht von dem ihrem Schützling lösen. Ihre Freude über die neue Beziehung sprang sofort über und lässt auf eine wunderbare Zukunft hoffen. Wir wünschen den Dreien "Allzeit gute Fahrt!" und immer die sprichwörtliche Handbreit Wasser unterm Kiel!
Jetzt muss das Boot sich nach den Monaten an Land erst mal wieder an das nasse Element gewöhnen, dann wir aufgeriggt. Wir vermuten sicherlich nicht zu viel, wenn wir annehmen, dass danach Segeln ganz oben auf der To-Do-Liste steht.