27.03.13 BELUGA II: Ende gut, alles gut

Nach zehn Tagen kommt die Grundausbildung der neun Schlauchboot- Trainees von Greenpeace zum Abschluß. Neben der theoretischen Unterweisung in Sicherheit und Seemannschaft wurde das neu erworbene oder aufgefrischte Wissens praktisch angewandt. Denn beim Einsatz kommt es entscheidend darauf an, dass jede Bootsbesatztung im Team seine Aufgaben gut abgestimmt durchführt. Zum Einen, damit die Aktion erfolgreich ist, zum Anderen, damit die Crew gesund zu der Basis zurückkehrt. Vor drei Tagen haben die HAFENMELDUNGEN beobachtet, wie einige Boote zu einer solchen Fahrt auf die Flensburger Förde aufbrachen. Nun ist die Ausbildung abgeschlossen und das Gelernte kann angewendet werden. Dazu dient eine Abschlußfahrt im Geschwader. Sie wird morgen um vier Uhr beginnen und mit nur einem Zwischenstopp (zum Tanken) bis nach Kopenhagen führen. Dort sollen die frisch Ausgebildeten morgen spät Abends ankommen. Die Planung für die Reise haben sie schon erledigt. Heute Nachmittag wurden die berechneten Treibstoffmenge an Bord der BELUGA II angeliefert.
Wer die Grundausbildung erfolgreich absolviert, kann bei praktischen Einsätzen als Crew mitfahren. Bis zum Bootsführer sind weitere Ausbildungen notwendig.
Teilnehmen an der Ausbildung kann Jeder und Jede, die sich als Mitglied von Greenpeace bewährt haben. 
BELUGA II wird noch in Flensburg liegen bleiben. Als Begleitfahrzeug wäre sie, so ist zu vermuten, auch zu langsam.
Die Wetteraussichten für die Abschlußfahrt sind günstig, schwache westliche Winde lassen eine schnelle Reise erwarten. Gegen Kälte und Nässe schützen Anzüge, die jetzt noch unter der Plane über dem Deck der BELUGA II trocknen. Wir wünschen den Bootsfrauen und -Männern eine sichere Ankunft!

27.02.13 Termine, Termine

Die Terminübersicht wurde aktualisiert. Sie enthält jetzt die das Programm des Flensburger Schifffahrtsmuseums im Rahmen der Sonderausstellung zum Thema "Spülsaum"

26.02.13 Die erste Frachtfahrt der UNDINE

UNDINE in Flensburg (Sonwik)
Schon vor einer knappen Woche hat UNDINE, der einzige Frachtsegler Deutschlands, die erste Reise nach seiner In-Dienst-Stellung abgeschlossen. Hierzu ein Artikel der Sylter Rundschau, den wir erst jetzt entdeckten. Das Blatt berichtet: "Das letzte deutsche Frachtsegelschiff "Undine" erreichte gestern den Hörnumer Hafen. An Bord waren Saucen, Steine, Rum und Journalisten."
Wir wissen nicht, welchem Sortierschema die Reihenfolge der genannten Mitbringsel auf der ersten Fahrt folgt, aber wir wissen, dass diese Reise ein wichtiger Beitrag für den Erhalt der maritimen Kultur an der deutschen Seeküste ist. Deshalb möchten wir den Realien an Bord noch ein ideelles: "Allzeit gute Fahrt" hinzufügen. Und das soll nicht ausgeladen werden, nicht in Hörnum, nicht in Büsum und nicht sonstwo.

26.02.13 Der Spülsaum

Dieser Bereich unserer Welt ist vielen Menschen an der Küste im wahrsten Sinne des Wortes "geläufig". Ist er doch im allgemeinen nur auf den eigenen Füßen zu erreichen und auch nur im Gehen zu erfahren: Der Streifen, wo sich Meer und Land gebend und nehmend vermengen, überlagern und wieder trennen. Das Meer spült hin zum Land, und weg vom Land. Wellen und Wind formen ständig neue Kollagen von Steinen, Sand, Pflanzen, Tieren, Müll. Menschen und Landtiere hinterlassen ihre Spuren. Hier enstehen im Kleinen komplette Landschaften fortwährend aufs Neue, ist die Schöpfung immerzu präsent.

Bild: Ute Meyer
Diesem Thema widmet sich die aktuelle Kunstausstellung im Flensburger Schifffahrtsmuseum, die heute eröffnet wird. Sie knüpft an frühere Kunstausstellungen in dieseḿ Museum an. Thematisch neu ist diesmal, dass auch das Naturwissenschaftliche Museum Flensburg in die Ausstellung einbezogen ist. Das liegt jedoch nahe, da die Gemälde und Objekte von Ute Meyer allesamt in einem zeitnah aktuellen Dialog mit der Natur in diesem besonderen Raum der Küste entstanden sind.  Die Gemälde entstanden samt und sonders an je einem Nachmittag, sind teilweise mit der Uhrzeit ausgewiesen und geben dadurch dem Augenblick Dauer. Es werden auch Vogel-Studien gezeigt, in denen die Grenze zwischen naturwissenschaftlich exakter und künstlerischer Darstellung ausgelotet wird. Große Darstellungen kleiner Objekte und Stukturen eröffnen  eine neue Sichtweise auf die Natur, die uns umgibt.

Installation: Naturwissenschaftliches Museum Flensburg




Ergänzt wird die Ausstellung durch Installationen von kleinen Ausschnitten der Naturlandschaft "Spülsaum", die vom Naturwissenschaftlichen Museum Flensburg ausgearbeitet wurden. So entsteht ein Dialog zwischen künstlerisch abstrahierender und naturwissenschaftlich-genauer Wiedergabe der Natur.

Allerdings ein weiteres Stück bedrohter Naturlandschaft, wie das Naturwissenschaftliche Museum Flensburg informiert:
"Fast nirgendwo gibt es die unbeeinflusste "Tomatenzone" mit ihren Gänsefuß- und Meldenarten, der Gänsesaudistel, dem Meersenf, verschiedenen Gartenwildkräutern und eben auch Tomaten, die aus Samen angespülter Früchte keimen. Das "Anspülicht" stört den Badebetrieb, es wird betreten und zumeist beseitigt. So verliert eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt ihren Lebensraum. Dabei gehört dieser Biotop eigentlich -wie die Dünen- zur typischen schleswig-holsteinischen Küstenlandschaft."

Die Ausstellung ist vom 27. Februar bis 20. Mai geöffnet

Mit ihr ist ein Programm verbunden, das Erwachsene und vor allem auch Kinder zu Entdeckertouren und Mal- und Experimentieraktionen  in verschiedenen Stufen  einlädt (siehe Seite "Termine" in den Hafenmeldungen)

25.02.13 Brunch im Schifffahrtsmuseum

Das macht die Hafenrunde zu einer runden Sache. Das Schifffahrtsmuseum kündigt an:
"Brunch im Schifffahrtsmuseum
So, 3. März, 10.30 bis 14.00 Uhr 

Blick auf den Hafen, maritime Atmosphäre und ausgesuchte Köstlichkeiten. Ab März serviert das Museumscafé des Flensburger Schifffahrtsmuseums zweimal im Monat einen Sonntagsbrunch. Geboten wird ein üppiges Frühstücksbuffet mit hausgemachten Marmeladen, Aufschnitt aus der Region, Smoothies nach Wahl, duftenden Zimtschnecken, herzhafter Tortilla, Ofentomaten mit Speck, Pancakes und vielem mehr. Wie bereits bei den Suppen und Kuchen legt Cafébetreiberin Beate Falkenberg auch beim Brunch größten Wert auf regionale Zutaten, frische Zubereitung und eine feine Küche *ohne Schnickschnack*. Der Brunch findet jeden ersten und dritten Sonntag im Monat jeweils von 10.30 bis 14.00 Uhr statt. Los geht es am 3. März. Das Büffet kostet pro Person 16,90 € (inkl. Begrüßungssekt und Saft). Kaffeespezialitäten und Tee nach Karte. 
Anmeldung wird empfohlen unter 0461/85 10 81"
Übrigens: Der 3. März ist heute in sechs Tagen.